Montag, 17 Dezember 2012 09:43

Onlineshop erstellen lassen und typische Fehler vermeiden

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Mit einem Onlineshop kann man schon niemanden mehr verwundern. Mit den typischen Fehlern im Shop aber… Warum beeilen sich die Shopbetreiber im WWW aufzutauchen, ohne sorgfältig alles vorher zu planen, um die möglichen Fehler zu vermeiden und keine unzufriedenen Kunden zu bekommen. Testen Sie Ihren Onlineshop selbst als Kunde, dann werden Ihnen alle Schwachstellen sichtbar.

Einige Projekte, an denen wir gearbeitet haben, sowie auch die Shops von Konkurrenten unserer Kunden haben mich inspiriert, über die typischen Fehler in Onlineshops zu schreiben oder eher Sie von den Fehlern anderer lernen zu lassen.

Die schlechte Suchfunktion erleichtert keine Suche

Wie oft haben Sie dasselbe Problem gehabt – Sie geben den gewünschten Artikel im Suchfeld ein, um Ihre kostbare Zeit beim Suchen zu sparen und, wie ausgerechnet, werden mehrere Seiten von Suchergebnissen gezeigt und darunter gar nichts passendes oder der gewünschte Artikel befindet sich auf der 3. Seite der Suchergebnisse bei mehreren gleichen oder ähnlichen. Setzen Sie in so einem Shop die Suche fort oder verlassen Sie schnell die Seite?

Wenn der Kunde in Eile ist, sucht er Elemente, die ihm die Suche erleichtern und beschleunigen. Sogar wenn Ihre Navigation benutzerfreundlich ist, bedeutet das nicht, dass der Kunde einen notwendigen Artikel bei knapper Zeit in Haupt- oder Unterkategorien sucht. Vergewissern Sie sich also, dass die Suchfunktion optimal läuft und die zusätzlichen Filter angeboten werden.

Lösung:

Beachten Sie bei der Software-Auswahl die eingebaute Suchfunktion. Im Idealfall soll die Suchfunktion den Kunden ermöglichen, die Suchergebnisse nach bestimmten Attributen, sowie nach Preis, Popularität und Einstelldatum zu filtern. Lassen Sie den Kunden keine Meldung solcher Art „Die Suche ergab keine genauen Treffer“ zeigen. Präsentieren Sie am besten die Waren, die beim Kunden Interesse wecken könnten.

Beispiel:

Ein gutes Beispiel für die Integration von einem Suchfilter können Sie bei Amazon.de finden.


Die Navigation, die mehr irritiert, als navigiert

Es gibt nichts Schlimmeres, als etwas im Shop mit einer schlecht durchdachten Navigation zu suchen. Oder es gibt nichts Schlimmeres, als der Shop ohne Kategorieneinteilung oder mit leeren Kategorien.

Lösung:

Machen Sie sich Gedanken über einen richtigen Kategoriebaum, sowie über die Artikel- und Kategorie-Zuordnung. Jede Kategorie soll Produkte enthalten. Wenn es im Moment nicht möglich ist, soll diese ausgeblendet sein, um Ihre Kunden nicht zu irritieren. Wenn eine Kategorie zu viele Produkte enthält, lohnt es sich dann diese in mehrere Unterkategorien einzuteilen.

Beispiel:

Ein gutes Beispiel finden Sie in dem von uns erstellten Onlineshop 1-geo.de.


Zu wenig Produktfotos verderben eine richtige Produktpräsentation

Wenn es sich nicht um Download-Produkte geht, so ist es zweckmäßig das Produkt allerseits zu präsentieren, d.h. also mehrere Fotos dem Benutzer zur Verfügung zu stellen. Nach einem einzigen Foto fällt es kaum jemandem leicht, den Artikel richtig einzuschätzen. Mit Hilfe von erfolgreichen Fotos können Sie dem Benutzer den Anstoß geben, notwendige Artikel gerade in Ihrem Onlineshop zu bestellen. Wenn Sie das selbst professionell nicht schaffen, überlassen Sie am besten diese Arbeit den Experten.

Lösung:

Die Lösung ist offensichtlich, man muss die Darstellung von einzelnen Produkten durch mehrere Fotos erweitern, um den Kunden zu helfen, sich eine klare Vorstellung vom Produkt zu verschaffen. Die Fotos von einzelnen Details würde der Kunde auch gerne beobachten. Wenn es aber keine verfügbare gibt, kann die Zoom-Funktion den gleichen Effekt schaffen.

Beispiel:

Bei den meisten Shopsystemen ist die Zoom-Funktion nicht vorgesehen, das soll zusätzlich programmiert werden. Oxid hat in diesem Fall den Vorteil.



Kleine Artikelfotos bleiben klein auch für Kunden

Der größte Nachteil vom Online-Handel ist ja bekanntlich die fehlende Möglichkeit, die Waren in die Hände zu nehmen und deren Qualität zu prüfen. Deshalb wäre es empfehlenswert, nach anderen Alternativen zu suchen. Winzige Fotos, die nicht vergrößert werden können, oder in einem Pop-Up wieder klein angezeigt werden, machen keinen guten Eindruck auf Ihre Kunden. Die Kundenenttäuschung bedeutet keinen Umsatz.

Lösung:

Lassen Sie professionelle Artikelbilder mit einer guten Auflösung machen, um alle Details unter die Lupe nehmen zu können. Wünschenswert wäre eine Zoom-Funktion für Ihren Shop, wenn diese noch nicht vorhanden ist.

Beispiel:

Ein gutes Beispiel finden Sie in dem von uns erstellten Onlineshop Zoo-Angeln-Teich.de, in dem die Artikelbilder in einem Lightbox-Popup gezeigt werden.


Es ist kein gutes Produkt, wenn Sie darüber nur wenig sagen können

Zusätzlich zu den professionellen Artikelbildern stellen Sie den potentiellen Kunden auch eine ausführliche Produktbeschreibung zur Verfügung, in der Sie die möglichen Kundenfragen beantworten. Bleiben Sie im Shop, wenn Sie fast keine Infos von den Waren bekommen? Genauso benehmen sich die meisten Kunden. Niemand möchte eine Katze im Sack kaufen, wenn es andere Shops im Überfluss gibt.

Lösung:

Geben Sie Ihren Kunden möglichst mehr Infos von den Waren, abhängig davon, um welche Produkte es geht (Größe, Gewicht, Farbe, Stoff usw.), dann haben Sie mehr Chancen, neue Kunden an der Angel zu haben und an Ihren Onlineshop zu binden, wenn dieser als stationäres Geschäft wirkt.

Beispiel:

Ein gutes Beispiel finden Sie auch im Onlineshop Zoo-Angeln-Teich.de, der dem Kunden außer detaillierter Beschreibung noch die Dokumentation zum Lesen und auch zum Speichern bietet.


Zu viele Design-Tricks verstecken Ihre Artikel

Im Internet-Handel wird der Verkauf von Waren und Dienstleistungen zum Ziel gesetzt. Wenn Sie zu viele Design-Tricks verwenden, kann es Ihre potentiellen Kunden vom Angebot selbst ablenken. Sorgen Sie also vor allem dafür, dass das ganze Webdesign zu Gunsten Ihres Angebots und nicht zu bunt wirkt.

Erinnern Sie sich bitte daran, wie die Waren in einem stationären Geschäft präsentiert werden. In einem Schaufenster wird in der Regel ein Produkt noch mit zusätzlichen Elementen präsentiert, die den positiven Eindruck bei den Kunden noch verstärken.

Lösung:

Wählen Sie also solche Design-Elemente, die nicht die letzten Design-Trends, sondern die Notwendigkeit und Einzigartigkeit Ihrer Produkte widerspiegeln.

Beispiel:

Gute Beispiele, sowohl für Artikelbild selbst, als auch für Design-Elemente, die das Bild nicht überladen, sondern die Kunden zusätzlich informieren ( dass es um die neue oder empfohlene Artikel geht) können Sie in den Shops 1-GEO.de und My-Pebbles.com finden.


Keine „Cross-Selling“-Artikel halbieren Ihren Umsatz

In diesem Fall können wir wieder mit den stationären Geschäften einen Vergleich ziehen. Die Artikel werden nicht umsonst so gruppiert, wie diese verwendet sein können. Das hilft dem Kunden schneller seine Kaufentscheidung zu treffen. Es kommt sehr oft vor, erst wenn der Kunde etwas in Kombination sieht, entscheidet er, dass er die beiden Artikel benötigt.

Lösung:

Es gibt 2 Möglichkeiten: entweder Sie wählen ein Shopsystem mit dem eingebauten Cross-Selling-Modul, wie z.B. Oxid oder modified, oder lassen diese zusätzlich programmieren. Dann können Sie beliebige Gruppen und Kombinationen manuell eingeben.

Beispiel:

Im folgenden Beispiel sind Cross-Selling-Produkte als Empfehlung vom Shopbetreiber präsentiert.


Es wurden aber noch nicht alle typischen Fehler aufgezählt. Über die möglichen Fehler im Warenkorb, Checkout und Content lesen Sie in unserem nächsten Artikel.

Haben Sie schon diese Fehler in Ihrem Onlineshop entdeckt, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir finden die optimalen Alternativen, diese zu beseitigen.

Letzte Änderung am Dienstag, 15 Juli 2014 06:22

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